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Literaturempfehlungen

Ich bin noch hier! Meine Reise zu mir

Eine Reise durch die Zeit. In den 60er Jahren wurde Charlotte Bregulla in eine Familie mit sieben Kindern geboren und verbrachte eine Kindheit, in der Misshandlung und Missbrauch an der Tagesordnung waren. Sie sucht nach einem besseren Leben und kämpft gegen ihre Selbstzweifel und Minderwertigkeitsgefühle an. Auch das Erwachsenwerden und Erwachsensein brachten viele Schwierigkeiten mit sich, denn auch diese Lebensabschnitte waren von den Traumata der Kindheit geprägt. Als Erwachsene kämpft sie sich durch Partnerschaften, die ihr nicht gut tun und in denen sie ausgenutzt wird. Sie stellt sich selbst immer wieder infrage und sucht ebenfalls alle Schuld bei sich. Erst spät erkennt sie, dass es auch anders geht und sie sich unter keinen Umständen infrage stellen muss. Charlotte Bregulla hat sich durch dieses Leben gekämpft und ist „noch hier“.

Seit über 20 Jahren arbeitet Charlotte Bregulla dabei mit, Programme durchzuführen, um Kinder, Jugendlichen und Frauen vor Gewalt, Mobbing und (sexuellen) Übergriffen zu schützen. Dafür gehen 20 % der Einnahmen aus diesem Buch an den Arbeitskreis Persönlichkeits- und Präventionstraining in Berlin zur Unterstützung.

Die bewegende Lebensgeschichte von Charlotte Bregulla können Sie hier bestellen: Amazon Taschenbuch – Ich bin noch hier! Meine Reise zu mir

 

Mobbing in der Schule

(Karl Gebauer, Patmos Verlag GmbH & Co. KG Walter Verlag, Düsseldorf und Zürich 2005 / ISBN 978-3-407-22902-1 )

Sadistische Quälereien, Schikane, Ausgrenzung in Klassenzimmern – Berichte über Mobbing an Schulen erschüttern regelmäßig die Öffentlichkeit. Was steckt hinter der Gewalt? Dieses Praxisbuch erklärt das Phänomen Mobbing an Schulen und zeigt, wie Eltern und Lehrer erfolgreich gegensteuern können.

Anhand von Fallbeispielen beschreibt Karl Gebauer die soziale Dynamik in Klassenzimmern, die Szenarien und unheilvollen Verstrickungen von Opfern, Tätern und Mitläufern. In einem großen Praxisteil präsentiert er, wie Lehrer und Eltern die Signale von Opfern besser erkennen und sowohl Opfern wie auch Tätern kompetent helfen können. Der ehemalige Schulleiter Karl Gebauer sieht Mobbing auch als eine Herausforderung für die Pädagogik. Er appelliert, Mobbing als Chance für neue Einsichten zu begreifen, und diese zu Lernereignissen zu machen.

 

Handbuch Gewaltprävention

Für die Grundschule und die Arbeit mit Kindern.
(Günther Gugel, Institut für Friedenspädagogik, Tübingen 2008 / ISBN 978-3-932444-22-7)

Auch die Grundschule wird von Konflikten und Gewalt in vielfältigen Formen nicht verschont. Das Ausmaß ist zwar im Vergleich zu anderen Schularten (noch) geringer, doch stellt Gewalt auch hier ein gravierendes Problem dar. Verbale Grenzüberschreitungen, Mobbing, Ausgrenzung, Drohungen, Erpressungen oder körperliche Gewaltanwendungen zerstören nicht nur die Grundlagen des Zusammenlebens- und -lernens, sie stellen auch den Lernerfolg als Ganzes in Frage. Lernen kann nur in einem Klima der Sicherheit und Anerkennung gelingen.

Deshalb berührt Gewaltprävention und Umgang mit Konflikten die Basis des Lernens. Wenn soziales Lernen gefördert, die Kommunikation verbessert und Konflikte konstruktiv bearbeitet werden, so wirkt sich dies unmittelbar auf die Lernerfolge der Schülerinnen und Schüler aus.

Darüber hinaus wird Schule zu einem Ort des gewaltfreien Miteinanders, an dem man sich wohlfühlen kann. Das hier vorgestellte Konzept zur Gewaltprävention an Grundschulen geht weit über herkömmliche Präventionsprogramme hinaus. Es umfasst, auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse, einen ganzheitlichen Ansatz, der Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte, aber auch Schulstrukturen einschließt. Verhaltensänderungen sind oft nur möglich und erreichbar, wenn sich auch Verhältnisse, die dieses Verhalten stabilisieren, verändern. Beides muss im Blickfeld sein.