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Franzi Hauser

Ich unterrichte seit 2003 im Team von Jürgen Rüstow in Berlin die Grundschulkurse im Bereich Persönlichkeitstraining und arbeite außerdem als Autorin und Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache.

Über mich

Wenn ich gefragt werde, wie ich auf die Idee gekommen bin, Kinder in ihrer Persönlichkeits- und Selbstbewusstseinsentwicklung zu unterstützen, sage ich, dass diese Arbeit zu mir gekommen ist. Und wenn ich ein Ziel in meinem Leben benennen müsste, dann wäre es: nur sinnvolle Tätigkeiten auszuüben, die dazu beitragen, Menschen zu helfen oder etwas zu verbessern. Das habe ich bisher immer eingehalten. Mein Roman „Die Gewitterschwimmerin“, erschienen im Eichborn Verlag 2017, handelt unter anderem von einem Kind, das sich nicht zu wehren weiß, trotz allem aber später eine stolze Kraft entwickelt.

Ich habe an der Kunsthochschule Berlin Weißensee Freie Kunst und später Fotografie an der Ostkreuzschule studiert. Als Autorin schreibe ich für Zeitungen und Magazine wie die FAZ, Berliner Zeitung, taz, Der Freitag, NIDO, Brigitte, Das Magazin und viele andere. 2015 erschien mein erster Roman „Sommerdreieck“ im Rowohlt Verlag.

Meine Kinder sind 2000 und 2005 geboren und haben in ihrer Grundschulzeit an vielen meiner Präventionskurse teilgenommen.

Die meisten Stärken sind auch Schwächen. Bei mir ist es wohl die große Empathie, die mich stark und schwach macht.

Meine Motivation

Das Glücksgefühl, wenn ich nach jedem Unterrichtstag, mit viel neuer Energie nach Hause gehe. Diese habe ich von den Kindern so großzügig geschenkt bekommen, weil sie spüren, dass auch ich bereit bin, ihnen viel zu geben. Das umfasst Tipps, meine Erfahrungen sowie Lebensfreude und einige Lebenstricks sind auch mit dabei.

Was ich mir wünsche

Ich bin vor vielen Jahren in einem meiner Grundschulkurse einer Mutter begegnet, die mich am ersten Kurstag enttäuscht ansah und sagte: „Ach, ich hätte mir für den Kurs aber doch einen starken Mann gewünscht“. Leider war ich in dem Moment mit der Begrüßung der Kinder zu beschäftigt und nicht schlagfertig genug, um ihr zu antworten, was ich gerne geantwortet hätte. Ich hätte sagen wollen: „Was bringt es den Kindern zu sehen, dass ein starker Mann sich alleine wehren kann? Klar, finden Kinder das gut, sehen gerne in ihm einen Superhelden, der sie im Notfall retten kommt. Aber in ihrem Inneren wissen die meisten Kinder ganz genau, dass sie im Notfall alleine sind. Ich bin da, um ihnen zu zeigen, dass man sich auch wehren kann, wenn man nicht so aussieht. Das funktioniert mit Mut und Klugheit und manchmal sogar mit Unberechenbarkeit.“

Ich wünsche mir, dass auch Kinder, die für zu schwach gehalten werden, um sich gegen Übergriffe zu wehren lernen, sich soweit durchzusetzen, dass sie sich und anderen so viel Vertrauen entgegenbringen können, um sich in unserer Gesellschaft wohlzufühlen.

Weitere Teammitglieder sind:
Jürgen Rüstow
Panja Acksel
Andrea C. Bregulla
Carmen Ruppert